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Letzte Änderung 19.10.2006

Kieler Nachrichten − Ostholsteiner Zeitung vom Mittwoch, 18. Oktober 2006

Turmhügelburg: Finanziell sichere Zukunft

Lütjenburg − Über die Finanzierung des 4. Bauabschnittes auf dem Lütjenburger Turmhügelburggelände braucht sich der Förderverein keine Sorgen zu machen. Eine Aufnahme in das Landes-Zukunftsprogramm „Ländlicher Raum” und damit die weitere Förderung aus Mitteln der Europäischen Union gilt als sicher.

Das bestätigte Hermann-Josef Thoben vom Ministerium für ländliche Räume bei einem Besuch im Nienthal. Die „Strukturwirksamkeit” des Projektes „Rekonstruktion einer mittelalterlichen Turmhügelburg und einer Vorburg” sei längst anerkannt worden, so dass einer weiteren Förderung von 2007 bis 2013 grundsätzlich nichts im Wege stehe.Vorgesehen sei der Bau eines Wirtschaftsgebäudes, einer Kapelle und eines Brunnens.

Gemeinsam geht’s besser: Die Enthüllung der Informationstafel nahmen (von links) der stellvertretende Bürgermeister Thomas Hansen, Dr. Ilse Dygutsch-Lorenz, Hermann-Josef Thoben und der stellvertretende Vorsitzende des Burgenvereins, Manfred Krücke, vor.       Foto hfr

Auf Einladung der Kreisvorsitzenden der Europa-Union, Dr. Ilse Dygutsch-Lorenz, rief er den zahlreichen Besuchern noch einmal die Entwicklung des „Leitprojektes” in Erinnerung, das bereits 2001 im Rahmen einer Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE) für die Stadt und einen Teil der Umlandgemeinden erarbeitet worden war.

Insgesamt habe die gesamte Maßnahme innerhalb der vergangenen vier Jahre 735 000 Euro gekostet, berichtete Ilse Dygutsch-Lorenz. Darin enthalten seien jeweils zur Hälfte EU-Fördermittel des Programms „Zukunft auf dem Lande” sowie Sponsorengelder und Sachmittel. Voraussetzung für die Realisierung des Turmhügelburgprojektes sei dabei eine öffentlich-private Partnerschaft gewesen: Die Stadt fungiere als als kommunale Antragstellerin und Empfängerin der Zuschüsse, und die Burgengesellschaft sei Pächterin des Geländes und Betreiberin der Anlage.

Im Anschluss an eine Führung wurde am Eingangsbereich eine Informationstafel enthüllt. Sie weist auf die Förderung durch EU-Mittel hin und führt auch die Sponsoren auf.       Peb