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Letzte Änderung 31.05.2007

Kieler Nachrichten − Ostholsteiner Zeitung vom Dienstag, 29. Mai 2007

Jugendträume von Europa

Gymnasien Lütjenburg und Schloss Plön bei Schülerwettbewerb erfolgreich

Probsteierhagen − „Chancengleichheit für alle” − unter diesem Motto beteiligten sich die Gymnasien Lütjenburg und Schloss Plön am 54. Europäischen Schülerwettbewerb 2007 „Europa in der Schule”. 22 Schüler zeichnete Dr. Ilse Dygutsch-Lorenz, Vorsitzende der Europa-Union Kreis Plön, am Sonnabend für ihre Arbeiten aus.

Dr. Ilse Dygutsch-Lorenz (von links), Vorsitzende der Europa-Union Kreis Plön, zeichnete Sandra Menden, Eva Band und Friederike Meyer für ihre Arbeiten im Rahmen des 54. Europäischen Schülerwettbewerbs aus.       Foto Schmidt

Das bestätigte Hermann-Josef Thoben vom Ministerium für ländliche Räume bei einem Besuch im Nienthal. Die „Strukturwirksamkeit” des Projektes „Rekonstruktion einer mittelalterlichen Turmhügelburg und einer Vorburg” sei längst anerkannt worden, so dass einer weiteren Förderung von 2007 bis 2013 grundsätzlich nichts im Wege stehe.Vorgesehen sei der Bau eines Wirtschaftsgebäudes, einer Kapelle und eines Brunnens.

Der gerade restaurierte Kaminsaal des Herrenhauses in Probsteierhagen bot dafür den feierlichen Rahmen. Vom Gymnasium im Schulzentrum Lütjenburg erhielt Christin Rüge für ihre Arbeit „Jugendträume” einen Landespreis. Mit Bundesurkundenwurden Johannes Raabe und Hauke Thießen geehrt. Bundespreise erhielten Eva Band und Sandra Menden für das Thema „50 Jahre Römische Verträge”. Mit ihrer Rede zu diesem Thema gewann Friederike Meyer eine Reise nach Brüssel.

Vom Gymnasium Schloss Plön erhielt Gabriele Radtke den Bundespreis, mit einer Bundesurkunde wurden Lasse Hilberling, Franziska Stahmer und Max Brüggmann ausgezeichnet. Der Klassenpreis ging an die Klasse 5a. Lena Cottmann, Melissa Daum, Meline Fetting, Lara Lane Plambeck und Denis Prokopin erhielten einen Landespreis, ebenso wie Finn Ole Hansen, Miriam Voß, Miranda Gerdoci, Philipp Huß, Sophie Therese Röhling, Christoph Stender und Annika Julien.

Einen besonderen Dank richtete Dygutsch-Lorenz die Pädagogen, die auf „diese Weise die Auseinandersetzung ihrer Schüler mit den unterschiedlichsten Facetten des Themas Europa ermöglichen”. Eines allerdings bedauerte sie sehr: Neben den beiden Gymnasien war keine weitere Schule vertreten. „Es wäre schön, wenn sich noch mehr Schulen und vor allem andere Schularten an dem Wettbewerb beteiligen würden”, erklärte sie. Zum Vergleich: Im Land Schleswig-Holstein sind es gerade mal ein Prozent aller Schüler, die hier mitmachen, in anderen Bundesländern liegt die Quote zwischen 4,5 und 3,5 Prozent. Auch Landrat Volkram Gebel sprach den Schülern seine Hochachtung für ihre Leistung aus. „Der Wettbewerb ist ein gutes Mittel, junge Menschen an den europäischen Gedanken heranzuführen”, sagte er.

Die Veranstaltung wurde nicht nur räumlich besonders umrahmt, sonder auch kulturell. Denn die Schüler der beiden Preisträgerschulen Lena Boll (Altsaxophon), Kevin Alexandeer (Trompete), Hauke Thießen (E-Gitarre) und Maurits Kursawe (E-Bass) beeindruckten als „kleine Jazz-Formation” mit ihrer Darbietung.       asc