Alte und neue Europaflagge
Navigation
Startseite
Wer wir sind
Satzung
Briefe und Berichte
Veranstaltungen
Reisen
Presseecho
Europaflagge
Verweise

Faltblatt (pdf)

 

Impressum

Letzte Änderung 24.11.2006

Lütjenburger Kurier vom Donnerstag, 26. Oktober 2006

Europa fördert

(Dy-Lo) Das Projekt der Rekonstruktion einer mittelalterlichen Turmhügelburg im Nienthal von Lütjenburg, dessen Realisierung ohne die Fördermittel der EU im Rahmen europäischer Regionalpolitik nicht möglich gewesen wäre, wird in der Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt. Als regionales Leitprojekt des Förderprogramms „Zukunft auf dem Lande“ des Landes Schleswig-Holstein ist der Bau Burganlage als ein Beitrag zur ländlichen Entwicklung in der Region ausgewiesen, festzumachen an den Folgewirkungen auf Infrastruktur, Tourismusförderung und das Interesse der Bürger an Heimatgeschichte und regionaler Kultur.

Der vierte Bauabschnitt, der u.a. die Rekonstruktion des Wirtschaftsgebäudes des Ritters sowie einer mittelalterlichen Kapelle umfassen soll, steht bevor. Anlass genug für den Kreisverband Plön der Europa-Union, Mitglieder und andere Interessierte zu einem Informationsgespräch mit Hermann-Josef Thoben vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie Thomas Kolz vom Amt für ländliche Räume Kiel über Fragen der Finanzierung, Förderbedingungen und Förderpraxis einzuladen, gekoppelt mit einer Führung durch die Burganlage und der Enthüllung einer Informationstafel, die die Förderung durch EU-Mittel ausweist und die Sponsoren benennt. Die Resonanz auf dieses Angebot war beachtlich, was nicht zuletzt das Interesse an dem Projekt der belegt.

Rund 735.000 hat die Rekonstruktion der Turmhügelburg im Verlauf von bisher drei Bauabschnitten gekostet; darin enthalten sind 50 Prozent an Kofinanzierungsmitteln in Form von Sponsorengeldern und Sachspenden, einzuwerben durch die „Gesellschaft der Freunde der mittelalterlichen Burg in Lütjenburg eV.“. Als Betreiberin der Anlage und Pächterin des Geländes ist der Burgenverein Teil der öffentlich-privaten Partnerschaft mit der Stadt Lütjenburg, die den Part der kommunalen Antragstellerin und Zuwendungsempfängerin der Fördergelder wahrnimmt. Um die 50prozentige Anteilfinanzierung aus EU-Mitteln, die diese Konstruktion ermöglicht, in Anspruch nehmen zu können, bedarf es mithin eines erheblichen bürgerlichen Engagements für die Sache − dies sowohl auf Seiten der Wirtschaft, sozialer Institutionen und von Privatpersonen der Region, d.h. der Sponsoren, als nicht zuletzt auch auf Seiten der Mitglieder des privaten Fördervereins. Auch die Finanzierung des vierten Bauabschnitts ist auf dieses Engagement angewiesen, dessen Förderung aus Mitteln der Europäischen Union nach Feststellung von Thoben auch in der neuen EU-Förderperiode, dann im Rahmen des neu konzipierten „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum“, als sicher anzusehen ist.