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Letzte Änderung 20.09.2006

Ostholsteiner Anzeiger vom Dienstag, 15. April 2003

Kreismusikschüler überzeugten Jury

Plön Christian Scharnberg. Ein Ereignis besonderer Art gab es am Wochenende für die Schüler der Kreismusikschule (KMS) in den Räumen des Gymnasiums. Aus Anlass des 50. Schülerwettbewerbs „Europa in der Schule”, der jährlich von der Europa-Union organisiert wird, hatte der Plöner Kreisverband als zusätzliches Angebot einen Musikwettbewerb für sie ausgeschrieben.

Unter dem Motto „Musik europaweit” traten 45 Solisten und fünf Ensembles in fünf Kategorien vor einer aus acht Fachleuten zusammengesetzten Jury an. Darüber hinaus trat ein speziell für diesen Tag aus Schülern der KMS und deren Partnerschule in Kedzieryn-Kozle zusammengestelltes deutsch-polnisches Ensemble außer Konkurrenz an.

„Neben dem Wunsch der Förderung des musikalischen Nachwuchses waren die Bestandsprobleme der KMS eine wichtiger Beweggrund für uns”, erklärte die Verbandsvorsitzende Dr. Ilse Dygutsch-Lorenz in einem Pressegespräch. Der Verband habe die Bedeutung der Arbeit der Schule für die kulturelle Landschaft deutlich machen und ihr damit helfen wollen. Jury-Mitglied Eklcehard Prieß verwies darauf, dass die Kreismusikschule ihren Eleven jene „Sekundärtugenden” vermittle, die vom Kultusministerium in seinen Richtlinien für die Bildung festgeschrieben sind.

„Voraussetzung für die Darbietungen war gemäß unserer Zielsetzungen der Europabezug”, führte sie weiter aus, „weshalb nur Stücke von Komponisten aus Mitglieds- oder Beitrittsländern der Europäischen Union gespielt werden sollten.” Vokalisten waren zudem aufgefordert, ihre Gesangsbeiträge möglichst in der Originalsprache zu präsentieren. Sie betonte, dass die Juroren mit dem insgesamt gezeigten Leistungsstandard sehr zufrieden gewesen seien. Musiktechnische Aspekte standen bei der Bewertung im Vordergrund.

Eine wiederkehrende Tradition könne aus der Veranstaltung von Seiten der Europa-Union aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel und des enormen Organisationsaufwandes nicht werden, aber: „Da die Musikschule ein sehr lockerer Verband ist, hat dieser Leistungsvergleich und das Zusammentreffen Schülern, Eltern und Lehrkräften gut gefallen, so dass die regelmäßige Durchführung vergleichbarer Veranstaltungen angeregt worden ist.”

Bei den Preisen habe der Fördergedanke im Mittelpunkt gestanden; Als ersten und zweiten Preis gab es in jeder Altersgruppe Einzelunterrichtsstunden zu gewinnen, außerdem stifteten mehrere Vereine, Privatpersonen sowie die Stadt Plön und die Gemeinde Raisdorf Sonderpreise in Form von Eintrittskarten oder Probenteilnahmen.

Die Preisträger sind:

Altersgruppe 1 (bis 9 Jahre): 1. Preis: nicht vergeben; 2. Preis: Bo Boj Klupp aus Nehmten (Klavier); Sonderpreis: Katharina Schwerk aus Plön (Klavier).

Altersgruppe 2 (10 bis 13 Jahre): 1. Preis: Hauke Siewertsen aus Klausdorf (Cello); 2. Preis: Lena Sophie Danielzik aus Wittmoldt (Klavier); Sonderpreise: Thea Helm aus Laboe (Violine), Ulrike Schneider aus Grebin (Violine), Luisa Scheele aus Eutin (Cello) und Thies Johannes Albert aus Kiel (Klavier).

Altersgruppe 3 (14 bis 16 Jahre): 1. Preis: Judith Thielsen aus Belau (Violine); 2. Preis: Anika Baur aus Pratjau (Klavier); Sonderpreis: AnnaCarina Friedrich aus Lütjenburg (Klavier).

Altersgruppe 4 (17 bis 21 Jahre): 1. Preis: nicht vergeben; 2. Preis: Annkathrin Pabel aus Plön (Violine); Sonderpreis: Gunnar Gidion aus Kiel (Violine).

Ensemble: 1. Preis: Hannah und Lea Breitenbach aus Stolpe, Jana Kristin Jegminat aus Ascheberg; 2. Preis: Inken und Gesche Lohmann, Lea-Marie und Merle Voigt, Johanna Pfeifer, alle aus Preetz.

Die Preisverleihung und ein Vorspielen der Sieger gibt es am Europatag, dem 5.Mai, um 19 Uhr in der Aula im Schiffsthal.