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Letzte Änderung 24.11.2006

Schaufenster vom Mittwoch, 1. November 2006

Turmhügelburg wächst weiter Schritt für Schritt

Auch der vierte Bauabschnitt ist finanziell gesichert

Lütjenburg. Die Verantwortlichen der „Gesellschaft der Freunde der mittelalterlichen Burg in Lütjenburg“ können beruhigt den vierten Bauabschnitt für die Turmhügelburg im Nienthal bei Lütjenburg angehen. Der Bau der noch ausstehenden Wirtschaftsgebäude, von Kapelle und Brunnen in der Vorburg der Turmhüge1burg werden auch ab 2007 finanziell gefördert.

Im Rahmen einer Besichtigung des Objekts vor den Toren Lütjenburgs am Ende der EU-Förderperiode 2000 bis 2006 stellte der Referatsleiter „Integrierte ländliche Entwicklung“ im Kieler Landwirtschaftsministerium, Hermann-Josef Thoben, die Förderung des Baus aus dem schleswig-holsteinischen Zukunftsprogramm „Ländlicher Raum“ in Aussicht. Die Mittel stammen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER)“ und gelten für die Förderperiode 2007 bis 2013.

Die „Europäische Union“ legt großen Wert darauf, als Förderer benannt zu werden. Die Informationswand vor dem Eingang zur Burganlage enthüllten Lütjenburgs amtierender Bürgermeister Thomas Hansen, Dr. Ilse Dygutsch-Lorenz von der „Europa- Union“, Hermann-Josef Thoben vom Landwirtschaftsministerium sowie Manfred Krücke von der „Gesellschaft der Freunde der Turmhügelburg“ (von links).       FOTO: ROHLF

Thoben bezeichnete die Umsetzung des Projekts in öffentlich-privater Partnerschaft zwischen der Stadt Lütjenburg und der „Gesellschaft der Freunde der Turmhügelburg“ als beispielhaft. Es sei als „Leitprojekt“, das heißt Projekt mit regionaler Ausstrahlung − mit Resonanz bei Veranstaltungen, als Anziehungspunkt für Touristen, als attraktive Alternative zum Strandleben und zur Stärkung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor in der Region − in Folge der zuvor durchgeführten „Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse verwirklicht worden. Bei bisherigen Gesamtkosten in Höhe von 735.000 Euro wurde das Projekt mit 346.000 Euro aus EU-Mitteln gefördert. Der Rest kam durch Sponsorengelder und Sachspenden zusammen.

Die Vorsitzende der „Europa-Union im Kreis Plön“, Dr. Ilse Dygutsch-Lorenz, die zur Veranstaltung „Europa fördert“ nach Nienthal eingeladen hatte, hob bei dieser Gelegenheit die jetzt schon sichtbar gewordene Bedeutung des Projektes für den Lütjenburger Raum hervor, die aus kontinuierlich steigenden Besucherzahlen, einem spektakulären Event „wie der mittelalterlichen Hochzeit eines eigens hierzu aus dem Allgäu angereisten Brautpaares“ sowie regelmäßigen Führungen abzulesen sei.

Dygutsch-Lorenz: „Das Projekt interessiert, es macht, was die einzelnen Bauphasen anbelangt, kontinuierlich Fortschritte, wartet mit bautechnischen Überraschungen, da am historischen Vorbild orientierten Lösungen, auf. Kurz: Es erfreut sich eines hohen Grades an Aufmerksamkeit und Zustimmung.“

Um auch der Offentlichkeit deutlich zu machen, dass Europa von Deutschland nicht nur Geld „kassiert“, sondern auch Entwicklungen fördert, wurde am Eingang zur Burganlage eine Informationswand enthüllt, die die Unterstützung durch EU-Mittel kenntlich macht und die Sponsoren benennt, die bisher mit ihren Spenden einen Beitrag zur Rekonstruktion der Burgalage geleistet haben.       ro